diasporAsa

Das Asambura-Ensemble setzt sich mit der eigenen Musiktradition, aber auch mit den Überschreitungen von Grenzbereichen hin zum Fremden und Unbekannten auseinander. Europäische Klassik, Romantik und Barock werden neu interpretiert und interagieren dabei mit Avantgarde und außereuropäischen Musikstilistiken.
Damit zeichnet das Asambura-Ensemble eine kulturelle Diaspora nach, deren Folge die Zerstreuung und Verlust von kultureller und ethnischer Identität ist.
Schuberts „Gute Nacht“ begegnet der jüdischen Klezmer-Klarinette und einem altpersischem Gedicht über Einsamkeit und illustriert damit ebenso wie eine Vertonung von der alttestamentlichen Erzählung vom Turmbau zu Babel mit mehrsprachigem Stimmenwirrwarr die kulturelle Verschiedenheit wie Verbindung über die Grenzen hinweg.
Ostafrikanische Musikelemente wie der Maasai und Amadinda-Kultur werden abstrahiert auf das Asambura-Ensemble übertragen.
Künstler: Azzam Alloush

„Asambura lässt das Fremde in seiner Andersartigkeit faszinierend erscheinen und schafft damit Brücken – eine Vision für Frieden und Miteinander verschiedener Kulturen“  (Thomas Krüger)