LUX PERPETUA

eine interkulturell-kompositorische Neuinterpretation
von Mozarts Requiem über Ewigkeit

LUX PERPETUA akzentuiert das ewige Licht in Auseinandersetzung mit Mozarts berühmtem Requiem. Was ist ewig und wie kann es künstlerisch umgesetzt werden? Welche Symbolkraft hat das Licht in verschiedenen Kulturen und Religionen? 

In Mozarts Introitus begegnen wir zwei verschiedenen Dimensionen von Ewigkeit: Requiem aeternam (ewige Ruhe) und lux perpetua (ewiges Licht). Während aeternam für alle Dimensionen von umfassender Unendlichkeit verwendet wird, kennen wir den Begriff perpetuum aus der Physik: ein sich fortwährend bewegendes perpetuum mobile, das ohne weitere Energiezufuhr ewig in Bewegung bleibt.

Zwischen diesen beiden Vorstellungen von der Ewigkeit – ewige, statischer Ruhe und kontinuierliche zirkuläre Bewegung und Rhythmus, dazu verschiedene gleichzeitige Ebenen von Zeit – darin liegt die musikalische Polarität von LUX PERPETUA.

Maximilian Guth – Komposition