Presse

„Eine perfekte Verschmelzung von Musikkulturen. Das Asambura-Ensemble arbeitet feine Nuancen heraus, präsentiert sich als einheitliches Ganzes, in dem jede Stimme seine Berechtigung hat. Künstlerische Welten treten in den Dialog und verschmelzen miteinander. Welch genialer Einfall, inhaltlich ähnliche Texte aus völlig unterschiedlichen Kulturen einander gegenüberzustellen und in einem Gesamtwerk musikalisch zu verbinden. Hier entsteht eine Chance, Klassischer Musik eine völlig neue Dimension hinzuzufügen und sie für neue Zielgruppen zu erschließen.

Mit diesem Stück ist Guth ein wahres Meisterwerk geglückt, das aktueller nicht sein könnte. Die Musik ist traurig, schön, ergreifend – und hoffnungsvoll.“
vollständige Rezension, Leonie Bünsch – Klassik begeistert


„Das Werk nimmt gefangen und zieht den Hörer in seinen Bann. Klangflächen werden von rhythmisch-perkussiven Passagen abgelöst. Die Übergänge gelingen nahtlos und organisch. Dann wieder Schubert-Klavier-Gesang, von Streichern umspielt oder gänzlich in ein neues kammermusikalisches Gewand gekleidet. Die Saiten- und Perkussionsinstrumente schnarren und krächzen dazu. Wie jene Krähe, die Schuberts rastlosen Wanderer begleitet.
Am Ende vergehen fast 80 Minuten Spielzeit wie im Flug.“
vollständige Rezension, Christian Helming – Mindener Tageblatt


„Ein kulturübergreifender Konzertleckerbissen! MessiaSASAmbura trifft das Herz der Zeit.
„Alte Musik“ in einen politisch aktuellen Zusammenhang gesetzt.“
Rüdiger Franke – Göttinger Tageblatt über MessiaSASAmbura


„Eine bewegende Neuinterpretation. MessiaSASAmbura entfaltete als Klangerlebnis energetische Dichte und eine elementare Kraft als eindrückliches Überschreiten von Grenzen des bisher Gehörten. Das international besetzte,  junge Asambura-Instrumentalensemble wurde zu Recht am Ende für seine Leistung bejubelt, die große stilistische Bandbreite des Werks bravourös gemeistert zu haben.Ein bemerkenswerter Ansatz, gerade in diesen Zeiten – und ein äußerst beeindruckendes Konzert.“
vollständiger Artikel, Johannes Zeitler, Lübecker Nachrichten LN – MessiaSASAmbura 11.06.2018


„Das Motto des Werkes – ,Weite wirkt‘ – ist eine bewusste Bejahung des Stil- und Kulturpluralismus‘. Nicht um Aufhebung von Unterschieden, um einebnende Verflachung geht es, sondern um Toleranz, um das Aushalten des Zunächst Fremden ohne Angst und Vorurteile.“
vollständiger Artikel – Matthias Gans, Neue Westfälische Zeitung – MessiaSASAmbura 23.09.2016


„Speakers and discutants of the workshop, coming together from 16 countries around the world, greatly appreciated the musical transculturality which Maximilian Guths ingenious composition MessiaSASAmbura demonstrates. The concert formed the appropriate musical high point of a conference devoted to interactions between world cultures and historical epochs!“
Prof. Dr. Reinhard Strohm – director Balzan Musicology Project „Transcultural Music Traditions: Towards a Global History of Music“


„Die Begegnung auf Augenhöhe lässt gemeinsam etwas fruchtbares Neues entstehen. Begeisterter Applaus am Ende und eine instrumentale Zugabe.“
 Weender Forum – MessiaSASAmbura 06/2018

„Vor dem Hintergrund weltweiter Migrationsströme unserer Zeit und in der kompositorischen Interpretation Guths gewann diese Musik weitere Ebenen hinzu, besonders im wundervoll schwermütigen „Fremd bin ich eingezogen“ (Gute Nacht) mit persischer Tar, […] ehe Bigband und Asambura mit „Tumaini“ den glanzvollen Schlusspunkt eines Konzertes setzten, das mit lang anhaltendem Applaus bedacht wurde.“

vollständiger Artikel – Christian Helming, Mindener Tageblatt MT – Babel inMotion 19.03.2019


„Uraufführung der MISSA MELASUREJ in der St.-Jakobi-Kirche begeistert. So wählen die Komponisten eben nicht den einfachen Weg, Palestrinas Messgesänge schlicht mit islamischen oder jüdischen Gesängen abzuwechseln, sondern verbinden sie in einer Kombination aus Genialität und Ehrfurcht […]“

vollständiger Artikel – Ulrich Laschek, Peiner Allgemeine Zeitung – MISSA MELASUREJ 01.10.2019 


„Guths Musik lässt die Klangformen des Asambura-Ensembles bestens zur Geltung kommen. Die Stücke wachsen meist aus wenigen Klängen heraus, die sich dann zu rhythmisch prägnanten Klangräumen formen. Damit bilden sie einen spannenden Kontrast zu Händels barocker Musiksprache, ohne zu ihr in Konkurrenz zu treten.
In Zeiten der allgegenwärtigen Verzweiflung ist der Glauben an die Hoffnung eine der zentralen Botschaften, die weit über Länder und Konfessionen hinaus wirken kann.“
vollständiger Artikel – Jochen Lewin, Mindener Tageblatt MT – MessiaSASAmbura 12.05.2016


„Diese Verbindung der Schubert’schen Einsamkeit und Heimatlosigkeit mit den melancholischen nahöstlichen Klängen war für viele äußerst bewegend.“
vollständiger Artikel Frank Seibel, Sächsische Zeitung – Fremd bin ich eingezogen 18.01.2019


„Die interkulturelle Neuinterpretation von Maximilian Guth und dem Asambura-Ensemble mischt persische Klangwelten in die Schubertsche Fremdheit und tut so einen ganz neuen Kosmos auf.“
vollständiger Artikel – Michael Ernst, Neue Musikzeitung NMZ – Fremd bin ich eingezogen 17.01.2019

LUX PERPETUA setzt der Ausgrenzung von Menschen anderen Glaubens und der Angst vor dem „Fremden“ etwas entgegen: Guth spannt musikalisch einen faszinierenden Bogen zwischen europäischen und außereuropäischen Kulturen und verbindet die drei monotheistischen Religionen Judentum, Islam und Christentum. Mehr als zwei Stunden lang ließ das Publikum sich ein auf ungewohnte Klänge, setzte sich auseinander mit Verzweiflung und Hoffnung, Trauer und Trost und öffnete sich mit der Musik dem ewigen Licht.
vollständiger Artikel – Bad Cannstatt Blog – LUX PERPETUA 28.09.2019


„Um die Ewigkeit in Klängen einzufangen, entstehen immer wieder Klangflächen, die metrische Strukturierung der Mozartkomposition löst sich auf. Die Töne aus Mozarts Introitus fließen ineinander und vergehen und mischen sich mit dem Nachhall des Kirchengewölbes. Die Chöre und das groß besetzte Asambura-Ensemble setzen mit Maximilian Guths Komposition ein Statement gegen Ausgrenzung und Verfolgung, für Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Religionen, für einen Dialog auf Augenhöhe.“
vollständiger Artikel – Württembergische Blätter für Kirchenmusik LUX PERPETUA 04/2020

„Mit MessiaSASAmbura möchte Guth die deutsche und afrikanische Musikkulturen auf eine Stufe stellen, die vorhandenen Widersprüche aber bestehen lassen. An den Schluss des Oratoriums hat Guth eine Vision für Frieden und Miteinander gestellt: ,Wir müssen den aktuellen Tendenzen einer Verhärtung gegenüber dem ,Anderen‘ entgegenwirken.“
vollständiger Artikel – Thomas Krüger, Unsere Kirche UK – UA „MessiaSASAmbura“ 01.05.2016

Die Wirkung, die diese Instrumentalsuite auf den Hörer macht, ist unmittelbar und von großer Wucht: avantgardistische Klangflächen, aus denen sich unvermittelt Melodielinien der Soloinstrumente herausschälen, geflüsterte und geschriene Sprachpassagen, prägnante Rhythmen; und durch alles schimmert immer wieder das Händelsche Original. Weltwissen, das man nicht sehen kann“

vollständiger Artikel – Christian Helming, Mindener Tageblatt MT – MessiaSASAmbura – Instrumentalsuite 24.03.2016

„Das musikalische Niveau und die Qualität der Interpretation waren ausnahmslos überragend. Nie lies die Spannung nach, die tiefe Symbolik des Werks und seine assoziative Imaginationskraft waren in jeder Phase mit allen Sinnen erlebbar.
Minutenlange, stehende Ovationen des Publikums waren Dank und Lohn.“

vollständiger Artikel – Bernd Heumüller, Die Glocke – MessiaSASAmbura 11.10.2016 in Rheda-Wiedenbrück

Radio


Fremd bin ich eingezogen  (2018)

02/2018 Görlitz
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MessiaSASAmbura  (2018)
Komponist Maximilian Guth
Klassikmagazin | Radio Bremen
hier nachhören


MessiaSASAmbura  (2016)

„Diesseits von Eden“
Mediathek


MISSA MELASUREJ (2019)

09/2019, hier nachhören