Fremd bin ich eingezogen

eine interkulturelle Neuinterpretation von Schuberts Winterreise

Was ist Heimat?

In Schuberts Liederzyklus begegnen wir einem Reisenden: einem Fremdling, einem Heimatlosen, einem unglücklich Verliebten, einem ziellos Umherziehenden, im Spannungsfeld zwischen seinen Träumen und bitterer Wirklichkeit.

Asambura verbindet Schubert mit persischen Gedichten und Klagemeditationen über Fremdheit, Flucht, Sehnsucht und Einsamkeit und entwickelt damit einen neuen, melancholischen Zyklus mit einem Hoffnungsschimmer:
Der Wunsch nach Zugehörigkeit und Heimat verbindet die Menschen verschiedener Kulturen auf ihrer persönlichen Winterreise. 

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus“ – im Hinblick auf die Heimatlosigkeit so vieler Menschen auf der Flucht ist dieser neu interpretierte Liederzyklus hochaktuell.

 

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„Vor dem Hintergrund weltweiter Migrationsströme unserer Zeit und in der kompositorischen Interpretation Guths gewinnt Schuberts Musik weitere Ebenen hinzu, besonders in der wundervoll schwermütigen „Guten Nacht“
Mindener Tageblatt

„Im Hinblick auf die Heimatlosigkeit so vieler Menschen auf der Flucht ist dieser neu interpretierte Liederzyklus hochaktuell“
Hannover Kunst

„die interkulturelle Neuinterpretation von Maximilian Guth und dem Asambura-Ensemble mischt persische Klangwelten in die Schubertsche Fremdheit tut so einen ganz neuen Kosmos auf.“
neue Musikzeitung nmz

„Diese Verbindung der Schubert’schen Einsamkeit und Heimatlosigkeit mit den melancholischen nahöstlichen Klängen war für viele äußerst bewegend.“
Sächsische Zeitung