Fremd bin ich eingezogen

eine interkulturelle Neuinterpretation von Schuberts Winterreise

Suche nach Heimat, Zugehörigkeit und Einsamkeit, Schuberts Themen in seiner „Winterreise“ sind kulturübergreifend heute immer noch aktuell. Eine musikalische Neuinterpretation.

Die von Franz Schubert thematisierte Verzweiflung, Einsamkeit und politisch-gesellschaftliche Erstarrung sind Themen, das für uns erschreckend aktuellen Bezug hat. Bürgerkriege, Verfolgungen und Zerstörung von Kultur sind an vielen Orten der Welt beinahe alltäglich.

Facettenreich und ergreifend vertonte Schubert in seinem berühmten Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller Emotionen wie Fremdheit, Einsamkeit und die Erinnerung an eine vergangene Liebe.
Diese Emotionen sind oft auch Leitthemen der persisch-iranischen Musik, in der sie zu weit ausgedehnten Klagemeditationen verarbeitet werden.

Mit asambura-typischen Instrumentalfarben wie Altflöte, Santur, Marimba und Viola verleihen Maximilian Guths Neubearbeitungen dem Zyklus neue Perspektiven.

Konzept: Maximilian Guth | Yannick Spanier | Ehsan Ebrahimi