Winterreise

Suche nach Heimat, Zugehörigkeit und Einsamkeit, Schuberts Themen in seiner „Winterreise“ sind kulturübergreifend heute immer noch aktuell. Eine musikalische Neuinterpretation.

Die von Franz Schubert thematisierte Verzweiflung, Einsamkeit und politisch-gesellschaftlicher Hoffnungslosigkeit ist ein Thema, das für uns erschreckend aktuellen Bezug hat. Bürgerkriege, Verfolgungen und Zerstörung von Kultur sind an vielen Orten der Welt beinahe alltäglich.

In der Neuinterpretation von Schuberts Liederzyklus begegnen Violoncello, Violine, Klavier, Klarinette und Querflöte syrischen und iranische Instrumente wie Tombak, Santur und Oud und treffen auf traditionellen nahöstlichen Gesang und Anklänge der Klezmer-Musik.

Einige Titel wie „Gute Nacht“ und der „Leiermann“ können mit Filmen oder Bildern aus zerstörten Kriegsstädten kombiniert werden. Ebenso könnte man die Musik mit Gedichten (aus verschiedenen Kulturkreisen) in einen Dialog bringen.

acoustic guitar   | Daniel Seminara
persian santoor | Ehsan Ebrahimi
clarinet | Maximilian Guth, Justus Czaske
alto flute | Jule Hillmann
violin | Florian Giering
violoncello | Robert Colonius
double bass | Frederik Möhle, Niclas Bergmann
piano  | Robert Colonius
oud | Ammar Zein
tombak | Shobeir Az
voice | Mehdi Saei