Asambura-Ensemble

„Das Asambura-Ensemble setzt mit der MISSA MELASUREJ erneut eine herausragende Wegmarke für die respektvolle Begegnung unterschiedlicher Kulturen und Religionen“
Hanns-Lilje-Stiftung

„eine Vision für Frieden und Miteinander der verschiedenen Kulturen“
evangelischer Pressedienst

eine bewusste Bejahung des Stil- und Kulturpluralismus‘. Nicht um Aufhebung von Unterschieden, um einebnende Verflachung geht es, sondern um Toleranz, um das Aushalten des Zunächst Fremden ohne Angst und Vorurteile.
Neue Westfälische Zeitung

ASAMBURA

Das Asambura-Ensemble interpretiert klassische Musik im Dialog mit außereuropäischen Musikkulturen und entwickelt neue Perspektiven auf das „Bekannte“. Dabei sind wir immer auf der Suche nach neuen Perspektiven auf vertraute Klänge, Verbindungen zwischen Undenkbarkeiten und nicht zuletzt Reibungsflächen mit der sozialen, gesellschaftlichen und politischen Gegenwart, die Musik heute aktuell und relevant machen.
Gleichzeitig ist Asambura auch ein Kollektiv, das den Gedanken von konstruktivem Dialog verschiedener Kulturen und Religionen vermittelnd und kooperativ weiterträgt.

 Das Asambura-Ensemble (2013 in Hannover gegründet) besteht aus Musikerinnen und Musikern unterschiedlicher Herkunft und kultureller Zugehörigkeit und vereint unterschiedlichste Stilrichtungen. 
Im bisherigen Fokus stand insbesondere die Auseinandersetzung mit ostafrikanischer Musik. Asambura unternahm hierzu 2015, 2016 und 2018 Probenfahrten nach Tansania. Weitere Einflüsse ergeben sich aus der Beschäftigung mit persischen und arabischen Musiktraditionen, sowie dem interreligiösen Dialog. 

Das farbenreiche Instrumentarium reicht von persischer Santur, arabischer Oud, westafrikanischer Kora über Marimba und Udu Drum bis hin zu präpariertem Klavier und entwickelt neuartige Klänge wie „Posaunen-Muezzin“ und „Flöten-Percussion“.

Die vielseitigen Kompositionen und Neubearbeitungen stammen von Maximilian Guth, der für seine Werke bereits mehrere nationale und internationale Auszeichnungen erhielt.

Asambura deutet das Stimmenwirrwarr der religiösen Parabel vom „Turmbau zu Babel“ um, in eine Perspektive der Wertschätzung religiöser und kultureller Vielfalt , die das „Fremde“ bestehen lässt, ohne das „Eigene“ aufzugeben.

„Asambura“ – ein Anagramm der tansanischen „Usambara“berge mit seinen unendlichen Weiten – steht dafür, über den eigenen Horizont zu blicken.


Weitere Hintergründe zu unserem Konzept als interkulturelles Musikensemble im Bereich der zeitgenössischen Musik finden Sie hier.

Asambura-Ensemble 2016 | photo credit © Ghazaleh Ghazanfari

MessiaSASAmbura
Händels Messiah wird mit den vielfältigen Musikkulturen Tansanias konfrontiert.


Fremd bin ich eingezogen
Schuberts Winterreise im Dialog mit persischer Musik und Gedichten über Heimatssuche und Identität.


LUX PERPETUA
Mozarts Requiem neu interpretiert aus interkultureller und interreligiöser Perspektive. LUX PERPETUA kreist um verschiedene Dimensionen von Ewigkeit.


MISSA MELASUREJ
eine interreligiöse Messe mit Palestrina und verarbeiteten Musiktraditionen aus Judentum, Christentum und Islam


ASAMBURA WORKSHOPS – Babel inMotion
Asambura & Vermittlung


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„unmittelbar und von großer Wucht“
– Christian Helming
„eine eigenwillige, fremd und zugleich vertraut anmutende Klangwelt“
 Prof. Christoph Hempel | Hochschule für Musik, Theater & Medien Hannover