ASAMBURA

„Eine perfekte Verschmelzung von Musikkulturen. Das Asambura-Ensemble arbeitet feine Nuancen heraus, präsentiert sich als einheitliches Ganzes, in dem jede Stimme seine Berechtigung hat. Künstlerische Welten treten in den Dialog und verschmelzen miteinander.“
Leonie Bünsch – Klassik begeistert


„Das Asambura-Ensemble ist herausragendes Vorbild und lebendiger Vermittler zeitgemäßer Musik-Kultur.“
Friederike Ankele | Musikland Niedersachsen

 


„Asambura“ – ein Anagramm der tansanischen „Usambara“berge mit ihrem Blick in die unendlichen Weiten – steht dafür, über den eigenen Horizont zu blicken.

Das ASAMBURA-Ensemble (2013 vom künstlerischen Leiter Maximilian Guth gegründet) besteht aus Musikerinnen und Musikern unterschiedlicher Herkunft und kultureller Zugehörigkeit. ASAMBURA interpretiert und kontextualisiert klassische Musik mit interkulturellen und interreligiösen Perspektiven neu. Dabei sind wir immer auf der Suche, vertraute Klänge innovativ hörbar zu machen und vermeintlich undenkbare Brücken zu schlagen. In bewusster Reibung mit der kulturell diversen sozialen, gesellschaftlichen und politischen Gegenwart entwickeln wir eine moderne Klangsprache.
Gleichzeitig ist Asambura auch ein Kollektiv, das den Gedanken von konstruktiven Dialogen verschiedener Kulturen und Religionen vermittelnd und kooperativ weiterträgt.

Asambura ist Gewinner des renommierten Initiativpreis „Freiheit & Verantwortung“ der Hanns-Lilje Stiftung für die „Bildende Kraft von Kunst und Kultur“ (2021) und erhielt den Förderpreis Musikvermittlung von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und dem Musikland Niedersachsen (2021). Das Album FREMD BIN ICH EINGEZOGEN wurde im Dezember 2020 als Album des Monats im Bayerischen Rundfunk ausgezeichnet und für den OPUS KLASSIK 2021 in drei Kategorien nominiert (Ensemble des Jahres, Komponist des Jahres und Klassik ohne Grenzen).

Aus der Beschäftigung mit ostafrikanischen Musiktraditionen komponierte der mehrfach ausgezeichnete Maximilian Guth ein interkulturelles Oratorium, das Händels Messiah zu einer Reflexion der Kolonialgeschichte öffnet. 2015, 2016 und 2018 war Asambura im Austausch mit verschiedenen Chören in Tansania.

Neue Impulse bekam Komponist Maximilian Guth besonders durch den Dialog mit Ehsan Ebrahimi zu persischen Musikkulturen, in den letzten Jahren verstärkt im Bereich des interreligiösen Dialogs.

Die farbenreiche wie charakteristische ASAMBURA-Klangfärbung reicht von persischer Santur, arabischer Oud, westafrikanischer Kora und Udu Drum über nachhallende Marimbawirbel hin zum präparierten Klavier-Gamelan und -glockenklängen, dem Lauten-Arco, Bassflöten-Rezitationen, „Posaunen-Muezzin“ und „Flöten-Percussion“.

ASAMBURA deutet das metaphorische Stimmenwirrwarr der religiösen Parabel vom „Turmbau zu Babel“ neu, in eine Perspektive der Wertschätzung religiöser und kultureller Vielfalt.

Weitere Hintergründe zu unserem Konzept als interkulturelles Musikensemble im Bereich der zeitgenössischen Musik finden Sie hier.


KALEIDOSCOPIA
Fremd bin ich eingezogen
MISSA MELASUREJ
MessiaSASAmbura
Babel inMotion
LUX PERPETUA
Asambura-Ensemble 2016 | photo credit © Ghazaleh Ghazanfari

Alle Asambura-Konzerte HIER
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„eine Vision für Frieden und Miteinander der verschiedenen Kulturen“
evangelischer Pressedienst

 


eine bewusste Bejahung des Stil- und Kulturpluralismus‘. Nicht um Aufhebung von Unterschieden, um einebnende Verflachung geht es, sondern um Toleranz, um das Aushalten des Zunächst Fremden ohne Angst und Vorurteile.
Neue Westfälische Zeitung