MessiaSASAmbura

Choreografie Petra Nottmeier / 2016 MessiaSASAmbura St.Marien Minden / photo © Jochen Lewin

Unter dem Motto „Weite wirkt über Grenzen hinweg“  ist „MessiaSASAmbura“ eine kompositorische Neuinterpretation eines der berühmtesten Werke des europäischen Hochbarocks: Teile von Händels barockem Meisterwerk „Der Messias“ werden mit Elementen afrikanischer Musikkulturen und avantgardistischen Neukompositionen verbunden und damit Grundlage für eine (kritische) Reflexion der Missionsgeschichte in Tansania.

Das Andersartige der verarbeiteten Musikstilistiken wird als Chance für einen Dialog begriffen, Spannungen zwischen den unterschiedlichen Sphären werden ausgelotet und bleiben bestehen. Dies wird als Gegenpol zu einer in vielen Teilen der Welt zunehmend zu beobachtenden Tendenz verstanden, andere Kulturen als Bedrohung wahrzunehmen.

Komposition / Künstl. Konzeption: Maximilian Guth

Klänge der europäischen Klassik und der Neuen Musik interagieren und kontrastrieren dabei mit Melodien und Rhythmen aus dem reichen Erbe außereuropäischer Musikkulturen, von tiefen Querflöten über präpariertes Klavier, ponticello-Streichern und Marimba bis hin zur westafrikanischen Kora, arabischen Oud, Djembe und iranischen Santur.

Dabei entsteht Musik voller Kontraste und Brüche – sphärisch, melancholisch und groovig.
Ein ganz neues Klangspektrum! Austausch der Kulturen, pulsierende Rhythmik, Freude am Fremden!

flute, alto flute | Jule Hillmann
(bass-) flute | Anne Bischof
(bass-) clarinet | Sarah Herzog
bass clarinet | Maximilian Guth
(double) bassoon | Susanne Fassnacht
trombones | Elisabet Cada, Sebastian Voß

marimba | Sebastian Gokus
djembe | Georg Benhöfer
udu drum, dharbuka, percussion | Johannes Ludwig

persian santoor | Ehsan Ebrahimi
lute / acoustic guitar | Daniel Seminara
electric guitar | Raphael Jaspert
prepared piano | Cornelius Rauch

violins | Mónica Sardón, Florian Giering
violoncello | Robert Colonius
double bass | Frederik Möhle
kora | Djielifily Sako
oud | Ammar Zein
mbira | Linda Felicia Kniep