Asambura-Ensemble

„Das Asambura-Ensemble setzt mit MISSA MELASUREJ erneut eine herausragende Wegmarke für die respektvolle Begegnung unterschiedlicher Kulturen und Religionen“
Hanns-Lilje-Stiftung

 „eine Vision für Frieden und Miteinander der verschiedenen Kulturen“
Thomas Krüger

ASAMBURA

Das Asambura-Ensemble interpretiert klassische Musik im Dialog mit außereuropäischen Musikkulturen und entwickelt neue Perspektiven auf das „Eigene“. “Fremde“ Klangfarben, Melodien und Rhythmen begegnen europäischer Klassik und zeitgenössischen Klängen – sphärisch, melancholisch und groovig. Gleichzeitig ist Asambura auch ein Kollektiv, das den Gedanken von konstruktivem Dialog verschiedener Kulturen und Religionen vermittelnd und kooperativ weiterträgt.

 Das Asambura-Ensemble (2013 in Hannover gegründet) besteht aus Musikerinnen und Musikern unterschiedlicher Herkunft und Kulturkreise und vereint unterschiedlichste Stilrichtungen. 
Im bisherigen Fokus stand insbesondere die Auseinandersetzung mit ostafrikanischer Musik. Asambura unternahm hierzu 2015, 2016 und 2018 Probenfahrten nach Tansania. Weitere Einflüsse ergeben sich aus der Beschäftigung mit persischer und arabischer Musik. 


Das farbenreiche Instrumentarium reicht von persischer Santur, arabischer Oud, westafrikanischer Kora über Marimba und Udu Drum bis hin zu präpariertem Klavier und entwickelt neuartige Klänge wie „Posaunen-Muezzin“ und „Flöten-Percussion“.

Die vielseitigen Kompositionen und Neubearbeitungen stammen von Maximilian Guth, der für seine Werke bereits mehrere nationale und internationale Auszeichnungen erhielt.

Asambura deutet das Stimmenwirrwarr der religiösen Parabel vom „Turmbau zu Babel“ um, in eine Perspektive der Wertschätzung religiöser und kultureller Vielfalt , die das „Fremde“ bestehen lässt, ohne das „Eigene“ aufzugeben.

„Asambura“ – ein Anagramm der tansanischen „Usambara“berge mit seinen unendlichen Weiten – steht dafür, über den eigenen Horizont zu blicken.

Asambura-Ensemble 2016 | photo credit © Ghazaleh Ghazanfari

MessiaSASAmbura
Händels Messiah wird mit den vielfältigen Musikkulturen Tansanias konfrontiert.

Fremd bin ich eingezogen

Schuberts Winterreise im Dialog mit persischer Musik und Gedichten über Heimatssuche und Identität.

Mozarts Requiem neu interpretiert aus interkultureller und interreligiöser Perspektive. LUX PERPETUA kreist um verschiedene Dimensionen von Ewigkeit.

MISSA MELASUREJ

ASAMBURA WORKSHOPS – Babel inMotion


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„unmittelbar und von großer Wucht“
– Christian Helming
„eine eigenwillige, fremd und zugleich vertraut anmutende Klangwelt“
 Prof. Christoph Hempel | Hochschule für Musik, Theater & Medien Hannover